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Soziale ArbeitSOLID-Projekt stärkt Drogenbehandlung in Zentralasien und China

27.03.2026
Ausgabe 2/2026
2 min. Lesedauer

In China und in den Ländern des zentralasiatischen Raums – Kasachstan, Kirgisistan, Tadschikistan, Turkmenistan und Usbekistan – wächst die Drogenproblematik. Doch noch sind Strukturen für Prävention und Behandlung erst im Aufbau. Daher sind die Erfahrungen aus Europa und insbesondere aus Deutschland in der Entwicklungszusammenarbeit wichtig. Das praktische Fachwissen in der Drogenarbeit und -politik wurde zu einem Schlüsselbereich für internationale Aktivitäten. Dort setzt das Projekt SOLID (solid-project.org) an.

Rehabilitation„In der Reha ist die Abstinenz ein Thema unter vielen!“

27.03.2026
Ausgabe 2/2026
3 min. Lesedauer

Bis heute gehört die Substitution in nur wenigen Rehakliniken zum Behandlungsprogramm drogenabhängiger Patienten. Die Fachklinik Release im Münsterland war 1996 deutschlandweit die erste Klinik, in der substituierte und nichtsubstituierte Drogenabhängige gemeinsam behandelt wurden. Heute hat Dr. med. Angelina Ahlert, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, dort die Ärztliche Leitung. Ursula Katthöfer (textwiese.com) fragte sie nach ihren Erfahrungen mit Substitution in der Reha.

KongressDrogenhilfe will sich stärker zu Wort melden

08.02.2026
Ausgabe 1/2026
3 min. Lesedauer

Um eine neue Kommunikationsstrategie der Drogenhilfe angesichts knapper öffentlicher Kassen und der zunehmenden gesellschaftlichen Spaltung ging es beim 15. Internationalen akzept Kongress. Er fand im November 2025 in Bielefeld statt. Die Teilnehmenden waren sich einig, dass die Drogenhilfe eine stärkere Stimme brauche als bisher. Vorgestellt wurde zudem die Social-Media-Kampagne #gibmir5, die fünf lebensrettende Maßnahmen in den Mittelpunkt stellt.

FachliteraturHandbuch für die Suchthilfe

08.02.2026
Ausgabe 1/2026
1 min. Lesedauer

„Suchtmedizin für Nicht-Mediziner“ ist der Titel des Ende 2025 erschienenen Handbuchs von Dr. Kai Wendt, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Chefarzt der Abteilung für Abhängigkeitserkrankungen am AMEOS Klinikum Heiligenhafen (480 Seiten, 58 Euro, ISBN 978-3-608-40208-7). Das Werk wendet sich an alle Menschen im Suchthilfesystem, seien es MFA, Sozialarbeitende, Apotheker oder gesetzliche Betreuer. Leicht verständlich und stellenweise unterhaltsam schildert Wendt Epidemiologie, Diagnostik und Akutbehandlung. Wendt gliedert sein Buch in sieben Teile: